Wenn die Qualität und die Chemie stimmen…

Pressearbeit selbst machen oder auslagern? Diese Frage stellen sich viele Mitarbeiter in Marketing und PR-Abteilungen. In unserer Interviewreihe sprechen wir mit Kunden über ihre Gründe fürs Auslagern und ihre Erfahrungen damit. Heute: Lisa Ehrlich, zuständig für die Pressearbeit bei Bürkert Fluid Control Systems.  

Hallo Frau Ehrlich, danke, dass Sie sich Zeit nehmen für das Gespräch. Können Sie uns kurz das Tätigkeitsfeld von Bürkert zusammenfassen? 

Gerne. Unser Slogan lautet „We make ideas flow“. Er ist entstanden, weil sich bei uns alles um Flüssigkeiten und Gase dreht und wie man diese am besten messen, steuern oder regeln kann. Die Einsatzbereiche, in denen das benötigt wird, sind vielfältig, Anwendungen reichen vom Zahnarztstuhl bis hin zu Abfüllanlagen im hygienischen Bereich. Derzeit bedienen wir ca. 300 verschiedene Branchen. Dabei beobachten wir in den letzten Jahren den Trend, dass immer mehr Kunden individuelle Systeme und Automatisierungslösungen anstatt nur einzelner Komponenten wünschen. Dahingehend haben wir unsere Angebote mehr und mehr angepasst und übernehmen nun z.B. auch die Anbindung an übergeordnete Systeme, wo das gewünscht wird. Generell rückt natürlich auch bei uns das Thema Digitalisierung immer mehr in den Mittelpunkt.  

Seit wann arbeiten Sie mit dem Redaktionsbüro Stutensee (RBS) zusammen und wie kam es zu der Zusammenarbeit?  

Die Zusammenarbeit mit dem RBS besteht etwa genauso lange, wie ich im Unternehmen bin, nämlich seit 2016. Zu dem Zeitpunkt befanden wir uns in Bezug auf Pressearbeit in einer Umbruchsituation. Unser Marketingleiter kannte das RBS bereits aus seiner Berufslaufbahn und war sehr zufrieden. Nachdem wir uns mit Frau Reiff und Herrn Homburg zu Gesprächen getroffen hatten, wurde schnell klar, dass die Chemie stimmt. Wir hatten bald den Eindruck, dass das eine gute Zusammenarbeit werden kann.  

Ich vermute, wenn sich dieser Eindruck nicht bestätigt hätte, würden wir heute nicht miteinander sprechen. Was schätzen Sie nach sechs Jahren an der Zusammenarbeit? 

Aufgrund ihres technischen Verständnisses führt sie die Gespräche auf Augenhöhe
Zuerst einmal schätze ich wie unkompliziert und partnerschaftlich sie abläuft und zwar nicht nur mit unserer Hauptansprechpartnerin Frau Reiff, sondern auch mit den anderen Kollegen im RBS. Zudem begeistert mich Frau Reiffs Umgang mit den technischen Ansprechpartnern bei uns im Haus. Aufgrund ihres technischen Verständnisses führt sie die Gespräche auf Augenhöhe und lenkt sie gut bzw. entlockt den Ansprechpartnern auf charmante Weise alle relevanten Informationen. Unsere Mitarbeiter schätzen das sehr. Generell beeindruckt mich in welch kurzer Zeit uns zielgruppenspezifische und qualitativ sehr hochwertige Texte, die genau den Pain des Kunden treffen, geliefert werden. Darüber hinaus erhalten wir in Sonderfällen durchaus auch innerhalb kürzester Zeit Unterstützung, z.B. bei einem Statement. Schön finde ich außerdem, dass es beim Text selbst nicht aufhört, sondern dass z.B. Herr Antoni beim Verteilen der Pressetexte immer sehr viel Kreativität in die Anschreiben an die Redakteure steckt.  

Pressearbeit ohne Werbung funktioniert nicht. Das RBS übernimmt ja „nur“ das Schreiben der Texte und unterstützt nicht bei Anzeigenplanung. Wie verzahnt Bürkert beide Bereiche miteinander?  

Für die Anzeigenplanung haben wir eine weitere Agentur beauftragt, die für uns den Markt analysiert, Kennzahlen ermittelt und zum Jahresende Vorschläge erarbeitet, welche Zeitschriftentitel und Portale für uns interessant sein könnten. Darauf basierend erstellen wir dann unsere jährliche Mediaplanung. Grundsätzlich haben wir auch bei uns im Haus die Bereiche Presse und Anzeige auf verschiedene Personen aufgeteilt. Ich empfinde diese Trennung als sehr gut und angenehm. Es ist immer ein Spagat zwischen der Unabhängigkeit der Presse und der Tatsache, dass in unserem Bereich Fachzeitschriften in der Regel über Anzeigen finanziert werden. 

Die Zusammenarbeit mit allen technischen Ansprechpartnern bei Bürkert empfinden wir als sehr angenehm und kooperativ. Fördern Sie das Engagement Ihrer Kollegen bei Fach-/Anwendungsartikeln bewusst? Und wenn ja, wie? 

Da Presseveröffentlichungen für uns ein wertiger Teil der Kommunikation sind, ist es uns ein Anliegen, dass sich Vertriebsmitarbeiter um Genehmigungen für Presseveröffentlichungen bei unseren Anwendern bemühen. Anwenderberichte zeigen auch dem Kunden, dass uns die Zusammenarbeit wichtig ist. Tatsächlich schaffen wir für unsere Vertriebsmitarbeiter auch kleine finanzielle Anreize, die es Ihnen attraktiv machen, Anwenderberichte voranzutreiben. Nicht selten ist die Erstellung bereits sehr früh Teil der Verkaufsgespräche. Das ist aber nur die eine Seite. Attraktiv wird es für unsere Mitarbeiter auch dadurch, dass sie sehr wenig mit dem Text zu tun haben. Wir vom Marketing stellen die Briefingunterlagen fürs RBS sowie das Bildmaterial zusammen. Die Vertriebsmitarbeiter müssen in der Regel lediglich ein ca. dreißigminütiges Telefonat mit dem RBS-Redakteur einplanen sowie etwas Zeit für das Gegenlesen des fertigen Textes. Je nachdem wie gut Redakteur und Vertriebsmitarbeiter eingespielt sind, kommt es durchaus auch vor, dass es hier gar keine oder nur sehr wenige Änderungen braucht.  

Das freut uns natürlich zu hören. Frau Ehrlich, vielen Dank für das Gespräch! 

Sehr gerne. 

Nora Crocoll

Hat Technische Redaktion studiert und arbeitet seit 2005 als freie Technik-Journalistin für das rbs. Ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Pressearbeit für die Automatisierungsbranche hat sie im Praxisbuch "Wirkungsvolle Produkt-PR: Einblicke in die Welt der Fachpresse" zusammengefasst.

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