Nora fragt den Redakteur

Anke Grytzka-Weinhold, Product Manager Technologie bei messtec drives Automation

Anke Grytzka-Weinhold, Product Manager Technologie bei messtec drives Automation

Wie läuft die Arbeit in der Redaktion ab? Was ist dem Redakteur wichtig? Wer sein Gegenübers kennt, kann besser mit ihm zusammenarbeiten. Deshalb wollen wir in dieser Reihe, immer mal wieder Redakteure zu Wort kommen lassen. Heute erzählt Anke Grytzka-Weinhold von der messtec drives Automation von einem typischen Tag in der Redaktion.

Wie startest du deinen Tag im Büro?

Tatsächlich startet mein Tag immer sehr ähnlich. Zuerst lese und sortiere ich alle Mails. Alle relevanten Infos packe ich in den Ordner der jeweiligen Ausgabe. Dann habe ich eine Prioritätenliste. Zuerst bearbeite ich Aufträge für die nächste Ausgabe. Danach fordere ich Material an, das ich für weitere Ausgaben benötige. Auch Fragenkataloge für Interviews erarbeite ich lieber früh am Morgen, wenn mein Kopf noch frisch ist. Dann mache ich mich ans Redigieren von zugesandten Beiträgen.

Verändert sich dein Arbeitsalltag, wenn sich der Redaktionsschluss nähert?

Eigentlich kaum. Das hat damit zu tun, dass mein Alltag stark von außen vorstrukturiert ist – Abholzeit der Kinder im Kindergarten. Deshalb muss ich mich gut organisieren. Das heißt, dass ich meist schon drei bis vier Tage früher als geplant mit der jeweiligen Ausgabe fertig bin, um für den Fall der Fälle den nötigen Puffer zu haben. Stärker verändert sich mein Arbeitsablauf tatsächlich dann an den Tagen, an denen ich eine Heftausgabe Korrektur lesen muss.

Was begeistert dich an deinem Job?

Ich liebe es, Texte zu schreiben. Kreativere Schreibaufgaben, wie z.B. das Editorial, machen mir sehr viel Spaß. Schön finde ich auch immer wieder zu sehen, wenn aus zugelieferten Texten, die sich erst nicht gut lesen, nach der Überarbeitung schöne Texte werden. Und ich fahre immer wieder gerne zu Pressekonferenzen oder für Kundenbesuche. Einfach weil ich die Interaktion mit Menschen sehr mag.

Das kann mich bei meiner Arbeit auf die Palme bringen:

Unzuverlässigkeit!

Was mich ebenfalls ärgert, ist „schlampige Arbeit“, das heißt wenn ich Texte bekomme, die kaum Substanz haben und man den Eindruck bekommt, der Autor verlässt sich fest darauf, dass wir solche Dinge noch zurechtrücken.

Damit kann man mich bei meiner Arbeit glücklich machen:

Mit exklusiven Texten oder Applikationsberichten. Zudem mag ich es, wenn ich mit Kunden gemeinsam Projekte realisieren kann. Das geht in den Hochphasen im Frühjahr und Herbst eher nicht, aber im Winter oder Sommer ist das schon auch mal drin.

Vielen Dank für das Gespräch!

Nora Crocoll

Nora Crocoll

Hat Technische Redaktion studiert und arbeitet seit 2005 als freie Technik-Journalistin für das rbs. Ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Pressearbeit für die Automatisierungsbranche hat sie im Praxisbuch "Wirkungsvolle Produkt-PR: Einblicke in die Welt der Fachpresse" zusammengefasst.

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