Die Krise als Chance

Bild: vejaa - stock.adobe.com

Ja, eine ausgelutschte Überschrift. Aber doch so wahr. Statt in Schockstarre zu verharren, sollten wir jetzt darüber nachdenken, wie wir die nächsten Wochen aktiv gestalten können. Das heißt auch umdenken und die Zeit sinnvoll nutzen. Vielleicht ist es jetzt die Gelegenheit, Dinge zu tun, die in der Vergangenheit liegen geblieben sind.

Nebenan macht meine Tochter Home-Schooling und blockiert gerade total, weil sie nicht weiterkommt. Ihr in dieser Verfassung etwas zu erklären, unmöglich. Sie ist voller Stresshormone. Gelingt es uns nicht, diese abzubauen, wird sie heute keine einzige Aufgabe mehr rechnen. Letzte Woche habe ich sie auf den Hof geschickt, ein bisschen Seilspringen. Danach ging es wieder.

Runterkommen

Die Krise, in der wir aktuell stecken und deren Ausmaß wir momentan nur erahnen können, macht ähnliches mit uns. Unter Stress denken wir sehr schlecht. Dabei wäre ruhiges Denken gerade jetzt wichtig. Wie also können wir von unserem Stresslevel runterkommen und klar denken? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten: Sport hilft beim Stressabbau, Lachen auch (ja, man darf auch in der Krise lachen – es hilft sogar, besser hindurchzukommen) und auch Pausen machen, statt stur in einer Aufgabe verharren („Ich will aber die Aufgabe jetzt rechnen“).

Aktiv gestalten

Es hilft auch, wenn wir aktiv gestalten. Ja, das ist momentan nur bedingt möglich. Aber denken Sie darüber nach: Was können Sie jetzt umsetzen statt daran hängen zu bleiben, was gerade nicht machbar ist? Was werden Sie gestalten müssen, wenn diese Krise vorüber ist? Welche Maßnahmen werden nötig sein? Welchen Beitrag werden Sie leisten müssen, um Ihr Unternehmen nach der Zwangspause wieder neu hochzufahren? Was wird die Gesellschaft brauchen? Was wird Ihr Unternehmen dazu beitragen können? Was brauchen die Menschen jetzt? Können Sie gegebenenfalls aktuelle Produkte anpassen, um jetzt hilfreich zu sein? Zwei kanadische Krankenhäuser haben zum Beispiel ein Preisgeld ausgelobt für den, der nun schnell günstige Beatmungsgeräte herstellt (Code Life Ventilator Challenge). Die Anforderungen an solche Geräte sind jetzt ganz andere als noch vor ein paar Wochen. Wen interessiert heute, wenn ein Beatmungsgerät nicht ganz so geräuschlos arbeitet wie bisher, dafür aber günstig und schnell herzustellen ist? Wo sind also Produktanpassungen für Sie denkbar?

Liegengebliebenes aufgreifen

Viele sehen in der Krise nun auch die Chance, die Dinge zu tun, die im stressigen Alltag liegen geblieben sind. Einige unserer Kunden haben bereits Aufträge für Pressearbeit erteilt, getreu dem Motto: Endlich kommen wir mal dazu! Die RBS-Mitarbeiter sind zwar jeweils in ihre Homeoffices umgezogen, stehen Ihnen dort aber nach wie vor zur Verfügung. Schreiben kann man am heimischen Schreibtisch genauso gut. Und unsere Interviews für Fachartikel haben wir auch in der Vergangenheit immer schon per Telefon oder Webkonferenz erledigt. Von unserer Seite geht es also normal weiter. Wenn Sie Unterstützung für Pressearbeit brauchen, sprechen Sie uns an.

Titelbild: vejaa – stock.adobe.com

Nora Crocoll

Nora Crocoll

Hat Technische Redaktion studiert und arbeitet seit 2005 als freie Technik-Journalistin für das rbs. Ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Pressearbeit für die Automatisierungsbranche hat sie im Praxisbuch "Wirkungsvolle Produkt-PR: Einblicke in die Welt der Fachpresse" zusammengefasst.

Das könnte dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.