Bringen Sie die Schließung des Ventils zur Durchführung

Verärgerte junge Frau am Telefon Bild: Volker Witt / Fotolia.com

Bevor ein Pressetext das Haus in Richtung Redaktion verlässt, gehört eine Rechtschreibprüfung selbstverständlich zum guten Ton. Gäbe es vernünftige Lösungen, um Texte automatisiert auf Verständlichkeit zu prüfen, wäre das eine feine Sache. Manche komplizierte Formulierung lässt sich aber mit Sinn und Verstand vermeiden. Substantivierungen beispielsweise erleichtern das Lesen selten.

„Oh, immer diese Substantivierungen!“
Heute betrat ich nach mehrmonatiger Abwesenheit mal wieder das Büro des rbs, um an der aktuellen Ausgabe der Tipps zu arbeiten. Etwas Angst hatte ich ja: Habe ich nach längerer Pause noch Tipps für die Praxis weiter zu geben? Da stöhnt auch schon der Kollege aus dem Büro nebenan: „Oh, immer diese Substantivierungen!“, und ich weiß, ich kann nach wie vor mitreden. Aus einer „unrunden Welle“ wurde da in der Korrektur die „Unrundheit der Welle“. Im einzelnen Beispiel mag das nicht so schlimm klingen, aber ist ein Text gespickt von solchen Formulierungen im Beamtendeutsch, macht das Lesen keinen Spaß mehr. Also: Achten Sie bei der Schreibung Ihrer Texte auf in Einfachheit gehaltene Formulierungen zur Vermeidung einer Verknotung des Gehirns bei Ihrem Leser.

Profitipp
Falls es oben zu kompliziert ausgedrückt war: Formulieren Sie Ihre Texte möglichst einfach, um einen Knoten im Leserhirn zu vermeiden!

Bild: Volker Witt / Fotolia.com

Nora Crocoll

Nora Crocoll

Hat Technische Redaktion studiert und arbeitet seit 2005 als freie Technik-Journalistin für das rbs. Ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Pressearbeit für die Automatisierungsbranche hat sie im Praxisbuch "Wirkungsvolle Produkt-PR: Einblicke in die Welt der Fachpresse" zusammengefasst.

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