10 Dinge, die Sie tun müssen, damit keiner Ihren Text druckt

Bild: Kaspars Grinvalds - stock.adobe.com

Die Postfächer von Redakteuren sind voll. Der Platz in Heften begrenzt. Von dem zugesandten Material, das sich nicht auf den ersten Blick als „Müll“ erweist, kann der Redakteur maximal circa ein Drittel ins Heft bringen. Beherzigen Sie die folgenden zehn Tipps nicht und erhöhen Ihre Veröffentlichungschancen:

  1. Erwähnen Sie im Anschreiben an den Redakteur auf keinen Fall, worum es im angehängten Text geht. Schreiben Sie lieber: “Lieber Redakteur, im Anhang finden Sie unsere neue Pressemeldung.”

  2. Stellen Sie Bilder zum Text nur auf Anfrage bereit oder noch besser über eine passwortgeschützte Webseite.

  3. Schalten Sie niemals Anzeigen, weder im Print noch online.

  4. Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen im Text in den Mittelpunkt.

  5. Sprechen Sie den Redakteur niemals persönlich an.

  6. Machen Sie bei Freigabe in der Korrekturfahne möglichst viele Änderungen. Achten Sie darauf, dass sie möglichst oft “und” durch “sowie” oder “andererseits” durch “auf der anderen Seite” und ähnliches ersetzen, damit der Redakteur sieht, dass sie gewissenhaft mit der Korrekturfahne gearbeitet haben. Das merkt er sich fürs nächste Mal sicher.

  7. Sind Sie mit einem Redakteur per “du”, siezen Sie ihn im Anschreiben. Damit er sicher spürt, dass Ihre Mail eine Massenaussendung ist.

  8. Schicken Sie Texte immer an einen festen Verteiler, selbst wenn ein Thema mal off-topic und dann für manche Redaktion ungeeignet ist. Wenn Sie einen Redakteur so oft genug belästigen, speichert er Ihr Unternehmen sicher in seinem Unterbewusstsein ab.

  9. Haken Sie bei jeder Pressemeldung telefonisch nach, ob sie angekommen ist und in welcher Ausgabe sie erscheinen wird.

  10. Beschweren Sie sich lauthals, wenn Ihr Text nicht eins zu eins übernommen wurde. Am besten drohen Sie direkt mit Ihrem Anwalt.

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Nora Crocoll

Nora Crocoll

Hat Technische Redaktion studiert und arbeitet seit 2005 als freie Technik-Journalistin für das rbs. Ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Pressearbeit für die Automatisierungsbranche hat sie im Praxisbuch "Wirkungsvolle Produkt-PR: Einblicke in die Welt der Fachpresse" zusammengefasst.

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