Über Firmenstrategie, Marketing und Win-win-Situationen

Wer Erfolg haben will, braucht gute Ideen. Gute Ideen sind das Basiskapital jedes Unternehmens. Gerade in Zeiten immer kürzerer Innovationszyklen sind gute Ideen gefragter denn je.

Gute Ideen fallen nicht vom Himmel. Sie brauchen Inspiration, Austausch mit Experten, gründliche Recherche und Weitblick. Gute Ideen wollen aber auch bekannt gemacht werden. Das ist Aufgabe des Marketing. Auch dafür braucht man Inspiration, Austausch mit Experten, gründliche Recherche und Weitblick. Vor allem aber muss man wissen, wie die Branche „tickt“.

Individuell und doch strukturiert

Informationen und Medien sind unterschiedlich und werden von jedem individuell genutzt. Jeder hat seine Vorlieben, wie er Informationen konsumieren will: Das Fachjournal beim Frühstück oder morgens mit dem ersten Kaffee ins Internet? Online am Desktop oder mobil mit dem Smartphone? Lieber „push“ oder eher „pull“? Oder vielleicht doch im Netzwerk bei Facebook oder XING, wo meine „Freunde“ die „Redaktionsfunktion“ für mich übernehmen?

Während wir uns früher derartige Fragen gar nicht stellen mussten, beantwortet diese heute jeder für sich persönlich sehr unterschiedlich, abhängig von der Art der Informationen, aber vor allem auch von den eigenen Vorlieben und Nutzungsweisen: Unsere Informationsgesellschaft individualisiert sich zunehmend. Für Marketingverantwortliche bedeutet dies: Die Definition und Ansprache von Zielgruppen muss wohl überlegt sein.

Klassisch und doch modern

Zweifellos gibt es für B2B-Geschäftsprozesse objektivere Maßstäbe als im B2C-Bereich. Oder würde ein verantwortungsbewusster Ingenieur in seiner Firma ein Tamagotchi (übrigens: in meinen Augen eine der genialsten Marketingideen der letzten Jahrzehnte) einsetzen, nur weil seine Kollegen in anderen Firmen das tun? Und doch: Auch jeder Ingenieur hat einen Bauch, sucht Sympathie, Verlässlichkeit, Anerkennung.

Um diese Werte zu vermitteln, muss man die richtigen Wege und die richtigen Rezepte finden. Im deutschsprachigen Raum sind die klassischen Fachverlage, die neben ihren Printmedien weitgehend alle ein umfassendes Cross-Media-Konzept anbieten, eine wichtige Adresse. Sie vermitteln Botschaften, mit denen Kompetenz und Glaubwürdigkeit verbunden werden.

Mit Win-win-Situationen zum Erfolg

Aber wie gewinne ich die Fachverlage für mein Unternehmen und meine Botschaften? Die einfache Antwort: Eine Win-win-Situation herstellen! Und wie erreiche ich das? Für die Antwort genügt ein kundiger Blick in eine Fachzeitschrift. Die gliedert sich in redaktionelle Teile und in Anzeigen – etwa im Verhältnis 3 zu 1. Mit den Anzeigen wird die Fachzeitschrift finanziert; jede Anzeige ermöglicht also etwa den dreifachen Anteil für Redaktion.

Jetzt wäre es schlimm, wenn eine Zeitschrift genau jedem Werbekunden (und nur diesen) redaktionellen Platz zur Verfügung stellen würde – gute Inhalte sind das A und O für die Redaktion. Aber im Mittel muss das Verhältnis zwischen Redaktion und Anzeigen halt stimmen, und darüber sollte sich jeder klar sein.

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Dr. Volker Oestreich

Ist Geschäftsführer der Dr. Oestreich Consulting.

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