Den Leser „einfangen“

Nach welchen Kriterien texten Sie Ihre Zwischenüberschriften? Denken Sie daran, dass sie nicht nur den Text strukturieren, sondern idealerweise auch den Lesern in den Text „locken“ sollten?

Zugegeben: Ich selbst nutze meine Zwischenüberschriften in erster Linie, um meine Texte zu strukturieren. Welche Informationen kommen im Text wohin? Die Zwischenüberschriften definieren dafür die einzelnen „Bereiche“. Für den Leser sind sie dann die gleiche Orientierung: Welche Infos erwarten mich wo?

Zwischenüberschriften machen neugierig

Das ist auch gut so. Denn mit das Wichtigste an einem Text ist eine gute Struktur. Nur so kann der Leser komplizierte Zusammenhänge verstehen. Damit er versteht, muss er den Text aber überhaupt lesen. Und hier können Zwischenüberschriften (neben Hauptüberschrift, Einleitung und Bildunterschriften) einen wesentlichen Beitrag leisten. Denn sie nimmt der unentschlossene Leser beim „Querlesen“ wahr und nutzt sie als Entscheidungskriterium: Soll ich wirklich den ganzen Text lesen?

Profitipp
Wenn Sie Ihren Text samt Überschriften und Bildunterschriften fertig haben, legen Sie ihn mal für einen Tag zur Seite. Lesen Sie am nächsten Tag nur Überschrift, Zwischenüberschriften und Bildunterschriften. Seien Sie ehrlich: Erhalten Sie eine Ahnung davon, worum es im Text geht? Werden Sie neugierig aufs Weiterlesen? Ja? Dann prima. Nein? Dann zurück an die Arbeit!

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Nora Crocoll

Nora Crocoll

Hat Technische Redaktion studiert und arbeitet seit 2005 als freie Technik-Journalistin für das rbs. Ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Pressearbeit für die Automatisierungsbranche hat sie im Praxisbuch "Wirkungsvolle Produkt-PR: Einblicke in die Welt der Fachpresse" zusammengefasst.

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